4
Jul
2010
Tina-Sophie Troschke und Dimitar Grabulowski sind die Sieger beim 45. Henner-Henkel-Gedächtnisturnier
(rechts die Siegerin)
Die aufschlagstärkere Tina Troschke gewann den ersten Satz, führte auch in Satz 2 mit 5:3 und hatte bei eigenem Aufschlag den Sieg vor Augen. Doch Chr. Bätz schaffte das Break zum 4:5 und auch den Satz mit 7:6. Im dritten Satz aber führte T.Troschke schnell mit 4:0 und ließ sich den Sieg nicht mehr nehmen. Am Ende hieß es 6:3 6:7 6:2 für die jüngste Siegerin des Henner-Henkel-Turniers.
Bei den Herren wurde der Mazedonier Dimitri Garbuloski (TC BW Weiher) seiner Favoritenrolle gerecht.
Zwar ging sein Gegner Pavel Jakunin (TTK Sachsenwald) mit 2:0 in Führung, ein weiteres Break ließ der aufschlagstarke Garbuloski nicht mehr zu. Pavel kämpfte zwar verbissen, machte auch immer wieder gute Punkte, mußte aber im ersten Satz ein Break zum 3:5 zulassen. Im 2. Satz gelang Garbulowski beim Stand von 2:2 mit einem frühen Break die Vorentscheidung. Am Ende siegte er klar und verdient mit 6:3 6:2.
Im Rahmen der Siegerehrung, die durch Wulf Danker und Frau Ulla Dorrer vorgenommen wurde, konnte der Vorsitzende des TC 93 ein gutes Resümee ziehen. Er bedankte sich bei den Organisatoren und Helfern für die geleistete Arbeit.
3
Jul
2010
Endspiele am Sonntag ab 10.00 Uhr
Bei den Damen erreichten die Nr. 3 und 4 der Setzliste, Tina Troschke (1.TC Magdeburg) nach einem 2-Satzerfolg über die an Nr. 1 gesetzte Maximiliane Walther und Christina Bätz (TS Coburg), die nach hartem Kampf Natalie Pröse (Ober-Mörler TC) schlug, das Finale.
Dimitir Grabuloski (TC BW Weiher) und Pavel Jakunin (TTK Sachsenwald) bestreiten das Endspiel bei den Herren. Der aufschlagstarke Grabuloski hatte nur im Halbfinale einigermaßen Mühe, ehe sein 6:2 7:5 Sieg über Christian Wille (TSC Göttingen) feststand. Jakunin sah nach dem ersten Satz gegen Philipp Dittmer (1.FC Nürnberg) wie der sichere Verlierer aus, doch allmählich kam er ins Spiel, profitierte auch vom konditionellen Nachlassen seines Gegners, der vorher über 3 Stunden gehen musste. Am Ende behielt Pavel mit 0:6 6:4 6:3 die Oberhand.
2
Jul
2010
Favoriten setzten sich durch
Zunächst bedankte sich der Vorsitzende des TC 93, Wulf Danker, in seinen Eröffnungsworten bei den Sponsoren, Förderern und Ehrengästen für die gegebene Unterstützung, durch die es möglich war, das Turnier immer wieder Jahr für Jahr durchzuführen. Mit Stolz konnte er zum "kleinen" Jubiläumsturnier feststellen, daß der Verein das Turnier aufrechterhielt und das Andenken an Henner Henkel bewahrt.
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Einer der Ehrengäste, unsere Thüringer Finanzministerin Frau Marion Walsmann, selbst Mitglied des Vereins, bat den TC 93 das Turnier auch weiterhin zu erhalten auch wenn nicht immer die gewünschten Teilnehmerzahlen erreicht werden.
Die ersten Spiele der Herren brachten bereits guten Tennissport. Die Favoriten haben sich in ihren Auftaktmatches alle durchgesetzt. Einen sehr starken Eindruck machte der an Nr. 1 gesetzte Dimitar Grabuloski aber auch Joachim Schemm, Christian Wille und Konstantin Kutschenko konnten überzeugen.
11
Jun
2010
HENNER-HENKEL-GEDÄCHTNISTURNIERE
Ein Jahr später - 1962 - erfolgte die Namensgebung „Henner-Henkel-Anlage“ und am 12. Juli 1963 wurde das erste Turnier durch den Vorsitzenden der BSG Medizin, Johannes Neubert, und den Sektionsleiter Dr. Eberhard Paerschke feierlich eröffnet.
Unter den Ehrengästen konnte auch die Mutter Henner Henkels, Frau Margarete Henkel, begrüßt werden. Die Leitung des Turniers lag in den Händen von Walter Linke, dem damaligen DDR Spitzenspieler Kurt John, der einige Jahre bei der BSG Medizin trainiert und gespielt hat sowie Kurt Büchel und Gerhard Paetzold.
Viel hatten sich die Gastgeber vorgenommen. Alle fünf Konkurrenzen (Einzel, Doppel und Mixed) wurden ausgetragen, eine Spielweise, die bis in die 80er Jahre beibehalten wurde. Bis 1983 wurde Mixed und bis 2001 (nicht jedes Jahr) Doppel gespielt .Für die Spitzenkräfte war das eine Herausforderung, denn sie ließen es sich in der Regel nicht nehmen, alle Konkurrenzen mitzuspielen und konnten so im besten Falle dreimal bis zum Finale vordringen.
Auch wenn die Turnierleitung mit den fünf Konkurrenzen viel Arbeit hatte und des Öfteren ins Schwitzen kam, hatte es den Vorteil, dass bis zum letzten Turniertag viele Spieler im Rennen blieben.
Die ersten Sieger des Turniers waren die aus Erfurt stammende Hella Vahley und Konrad Zanger, der damals unter dem Namen die „Vier Musketiere“ mit Werner Rautenberg (ebenfalls ein Erfurter), Horst Stahlberg und Peter Fährmann spielte.
In den 60er und 70er Jahren konnte eine starke Beteiligung von DDR Spitzenspielern sowie Spielern aus der CSSR, aus Ungarn und Polen verzeichnet werden. Es gab wohl kein Turnier in der DDR, in dem Damen und Herren spielten und darüber hinaus alle fünf möglichen Konkurrenzen ausgetragen wurden. Zu den
erfolgreichsten Spielern in dieser Zeit zählten Brigitte Hoffmann, Hella Riede, Ivan Chretek, Thomas Emmrich, Werner Rautenberg und Knut-Michael Meisel, die alle Gäste des Jubiläumsturniers im Jahre 2005 waren.
Auch in den 80er Jahren waren die Spitzenspieler der DDR meist vollständig vertreten. Erfolgreich waren hier insbesondere Uli Grundmann, Dietrich Schirrmann, Gunter Wehnert, Heidi Vater (war bis vor kurzem eine sehr erfolgreiche Fußballtrainerin der Damen des Bundesligisten USV Jena), Ulrike Apel, Christine Wagner oder auch aus dem damaligen Bezirk Erfurt Ines Schwarz, Christel Leder, Knut-Michael Meisel und Christine Paetzold.
In den 90er Jahren und danach bis heute setzten Andrej Samets, Michael Sramko, Sven Wiechmann, Jan Marcinkowski, Turnierliebling Pavel Yakunin und eine Reihe weiterer Spieler bei den Herren sowie vor allem Gabriela Vesela bei den Damen mit vier Siegen die Akzente. Erfreulich für den Gastgeber war der überraschende Sieg von Anja Herrmann im Jahr 2007.
Als Veranstalter freuen wir uns ganz besonders, dass seit 1993 die Tochter Henner Henkels, Frau Ulla Dorrer aus Ruhpolding Gast des Turniers ist und nun schon traditionell zum Abschluss gemeinsam mit dem Vorsitzenden des TC Erfurt 93 die Siegerehrung vornimmt.


